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Auf den Spuren von Romeo und Julia: Tagesausflug nach Verona

Einst residierte in ihr das Adelsgeschlecht der Skaliger, Shakespeare siedelte im Stadtzentrum die Handlung seiner weltbekannten Liebestragödie Romeo und Julia an und die Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe: Verona ist eine Großstadt in Venetien, deren Besuch Sie sich in einem Urlaub in einem Ferienhaus am Gardasee nicht entgehen lassen dürfen.  

Verona: UNESCO-Welterbestadt seit 2000

Im Jahr 2000 entschied die Welterbekommission der UNESCO, die oberitalienische Stadt Verona in die Liste des Weltkulturerbes der Menschheit aufzunehmen. Der Grund für diese Entscheidung liegt in der beträchtlichen Anzahl historischer Bauwerke aus der Antike, des Mittelalters und der Renaissance. Verona hat römische Wurzeln. Gegründet wurde die heute rund 250.000 Einwohner zählende Metropole im 1. Jahrhundert v. Chr. Im 13. und 14. Jahrhundert blühte die Stadt unter dem alten Adelsgeschlecht der Skaliger regelrecht auf.  

Eine weitere Phase des wirtschaftlichen Aufschwungs erlebte Verona zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert, als die Stadt zum Herrschaftsbereich der Seerepublik Venedig gehörte. Nach den Venezianern folgte die Herrschaft der k.u.k. Monarchie. Von 1797 bis 1866 bestimmten die Adligen des Kaiserreichs Österreich-Ungarn die Geschicke der Stadt. Die Herrscher kamen und gingen und jede Gruppe hinterließ ihre Spuren in der Altstadt von Verona.  

Lage an historischen Handelsrouten

Verona verdankt ihre Bedeutung in der römischen Antike der Lage an historischen Handelsrouten. 30 Kilometer südlich des Gardasees trafen wichtige Ost-West- und Nord-Süd-Verbindungen zusammen. Im Jahr 46 v. Chr. wurde Verona freie römische Stadt mit eigener Verwaltung und kurz vor dem Zerfall des Römischen Reiches um das Jahr 400 n. Chr. verlegten die römischen Kaiser kurzzeitig den Regierungssitz von Rom in die Stadt an der Etsch. Der Fluss windet sich vor seiner Mündung in den Po durch die Stadt und wird seit der Antike als Handelstransportweg genutzt.  

Video: Verona, Italien - Sehenswürdigkeiten in Verona

Das Drama von Romeo und Julia

Der englische Schriftsteller und Dramatiker William Shakespeare schuf mit seinem Werk „Romeo und Julia“ im Jahr 1595 eine Tragödie, die noch heute - mehr als 400 Jahre nach ihrem Erscheinen - zitiert wird, wenn eine große romantische Liebe in einer Tragödie endet. Die Handlung siedelte der Altmeister des geschriebenen Wortes im Zentrum von Verona an. Julia wohnte demnach in einem Palazzo aus rotem Backstein namens Casa di Giulietta. Er befindet sich in der Straße Via Capello, die von der Einkaufsstraße Via Mazzini abzweigt.  

Auf der rechten Seite befindet sich ein Torbogen. Nachdem Sie diesen durchschritten haben, stehen Sie vor dem weltberühmten Balkon des Palazzos. Einst soll Romeo seiner Angebeteten hier die ewige Liebe geschworen haben, während sie auf ihn herabschaute. Die Bronzestatue der Julia erinnert an dieses Ereignis und steht stellvertretend für die unsterblichen Gefühle, die zwei Liebende füreinander empfinden. Generationen von Liebespaaren schworen sich an diesem magischen Ort bereits die Treue und beschrifteten Zettel, die sie später an der Hauswand befestigten.  

Römische Bauwerke: Amphitheater, Triumphbogen und Stadttor

Rund 2.000 Jahre haben einige römische Bauwerke in der Innenstadt von Verona überdauert. Sie stehen als Sinnbild für die hoch entwickelte Baukunst in der Antike und zählen zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in der Stadt. Mitten im Zentrum thront das antike Amphitheater, das im Jahr 30 n. Chr. errichtet wurde und noch heute als Veranstaltungs-Arena genutzt wird. Das Oval ist das zweitgrößte römische Freilichttheater nach dem Kolosseum von Rom. Bis zu 22.000 Menschen finden in dem Amphitheater Platz und wohnen im Sommer Opernaufführungen, Konzerten und Theaterfestspielen bei. Ein weiteres Monument der Antike ist der Triumphbogen Arco dei Gavi, der sich am Ende des Corso Cavour erhebt. Ein eindrucksvolles Bauwerk ist das komplett erhaltene Stadttor Porta Borsari, das als Teil der römischen Stadtmauer im Jahr 49 v. Chr. erbaut wurde.  

Das mittelalterliche Erbe der Skaliger

Das Adelsgeschlecht der Skaliger bestimmte im 13. und 14. Jahrhundert die Geschicke von Verona. Sie ließen nicht nur am Ufer des Gardasees zahlreiche Burgen errichten. Auch in der Stadt an der Etsch treffen Sie noch heute auf das mittelalterliche Erbe der Skaliger. Als Zeichen der Macht ließen sie zur Mitte des 14. Jahrhunderts das mächtige Castelvecchio, eine Kastellburg, am Ufer der Etsch erbauen. In der Burg ist heute ein Museum untergebracht. Direkt neben dem Castelvecchio schwingt sich die Bogenbrücke Ponte Scaligero über den Fluss. Sie wurde nach einer Bauzeit von nur drei Jahren im Jahr 1357 fertiggestellt.

Im Zentrum des mittelalterlichen Veronas lag die Piazza delle Erbe. An dem zentralen Platz erheben sich heute der mittelalterliche Uhrenturm Torre del Gardello, eine Marmorsäule mit dem Wappen der Seerepublik Venedig (geflügelter Markuslöwe) und mehrere Renaissance-Paläste. Auch an der  Piazza dei Signori stoßen Sie im Rahmen eines Stadtrundganges auf Bauwerke aus der Zeit der Skaliger. Der Justizpalast wurde im Jahr 1365 eingeweiht und der Torre die Lamberti stammt aus dem 12. Jahrhundert. Die meisten Grabmäler der Skaliger befinden sich auf einem eingezäunten Familienfriedhof neben dem Kirchlein Santa Maria Antica.

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